Raumfluchten,
2003
Videoskulptur/Ton,
2min15/loop
Das
Video besteht aus Kamerafahrten eines langen Kellerganges, die durch Überlagerung
verschiedener zusammengestückelter Teilsequenzen eine in sich abgeschlossene
Endlosschleife bilden, wo es keinen Anfang und kein Ende gibt. Zusätzlich
entstehen durch die Raumüberlagerungen verschiedene neue Zwischenräume,
die fluktuierend auftauchen und wieder verschwinden.
Das Video wird in einen perspektivisch genau angepassten ca.5m langen Projektionsraum
projiziert, sodaß sich die Zentralperspektive des Videobildes in
die des Projektionsraumes einfügt. Durch die Zentralperspektive entsteht
einerseits ein Sog in den Raum hinein, andererseits wird der Projektionsraum
durch die divergierende Geschwindigkeit des Videos in seiner Tiefe verlängert
bzw. verkürzt wahrgenommen.